SECO Küps Neubau eines Produktionsgebäudes für Sensortechnologie

STANDORT
Lessingstraße 10, 96328 Küps

BAUHERR
Artemis Immobilien GmbH, Bahnhofstr. 17/19, 96328 Küps

LAGE, FUNKTION
Das neue Produktionsgebäude für einen Hersteller von Sensortechnologie befindet sich in einem kleinen Gewerbegebiet am NW- Rand der Gemeinde Küps. Es besteht aus einer 2-geschossigen Halle und einer 2-seitig umlaufenden Nebenraumspange mit Empfang, Besprechungs- und Sozialräumen, Lager- und Kommissionierungsflächen auf 2 Ebenen. Die Produktionsfläche kann in einem späteren Bauabschnitt um zwei zusätzliche Gebäudeachsen erweitert werden.

RÄUMLICHE UND ARCHITEKTONISCHE UMSETZUNG
Das Programm wird, zusammen mit den haustechnischen Anlagen, in einem reduzierten, nicht unterkellerten Baukörper untergebracht. Das Baukörpervolumen wurde auf größtmögliche Kompaktheit hin ausgelegt. Das Tragwerk besteht aus StB- Fertigteilstützen, einer Stahl / StB- Galerie und Leimholzbindern in der Dachebene. Die Gebäudehülle an den beiden Längsseiten ist aus einer Holztafel – Konstruktion hergestellt, welche mit HPL-Platten verkleidet wurde. Die Gebäudefront und Rückseite ist zugunsten von Tageslichteinfall und Transparenz großflächig verglast. Die Transparenz und Durchlässigkeit setzt sich im Innenbereich mit großzügigen Verglasungen fort. Diese ermöglichen direkte Blickbezüge und erleichtern die Kommunikation. Das Dach ist mit einer Photovoltaikanlage belegt.
Die Haustechnik wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherren optimiert und mit unterschiedlichen Konzepten für die jeweiligen Nutzungsbereiche realisiert. Für die Bereiche Verwaltung, Produktion und Besprechung/Meeting wurden verschiedene Energiezonen entwickelt.

Die Bodenplatte im Produktionsbereich ist bauteiltemperiert und dient im Sommer zur Kühlung und im Winter als „Fußbodenheizung“. Die Spitzenlastbereiche können somit über Deckenstrahlplatten mit Niedertemperaturkreisläufen abgedeckt werden.
Die Verwendung erneuerbarer Energie in der Heizungstechnik und eines Wärmetauscher in der Raumlufttechnik ermöglicht einen sehr hohen Wirkungsgrad der haustechnischen Anlagen Durch die Lage im Frankenwald wurde ein besonderer Wert auf die Ökologie der Baumaßnahme gelegt. Bereits in der Planung wurde darauf geachtet den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten und für die Fassaden nur lokale, nachwachsende und langlebige Rohstoffe zu verwenden.

DATEN
NGF: 890 m²
NF: 762 m²
BGF: 995 m²
BRI: 5.400 m³
Fertigstellung: 04 / 2013
AB Eichhorn: Lph 1 – 8